Jakow Pavlenko (Violine) & Sonja Kowollik (Klavier)

4. Kammerkonzert

Sonntag, 17. Januar 2027

19.30 Uhr, Bürgerhaus Telgte

Bassfeld 9 / 48291 Telgte

 

 

Jakow Pavlenko - Violine

Sonja Kowollik - Klavier

Konzertkarten

Vorverkauf: 18,00 €

Abendkasse: 20,00 €

Studenten/Auszubildende: 5,00 €

Schwerbehinderte: 16,00 €

Eintritt für Schüler in Begleitung Erwachsener frei

Foto: Anna Tena
Foto: Anna Tena

Programm: "Liebesfreud und Liebesleid" 

Fritz Kreisler: Liebesfreud

Robert Schumann: Drei Romanzen op. 94

Fritz Kreisler: Liebesleid

Franz Schubert: „Grand Duo“ für Violine und Klavier A-Dur D.574

Edward Elgar: Salut d‘Amour op. 12

César Franck: Sonate für Violine und Klavier A-Dur

Jakow Pavlenko wurde von 2013 bis 2022 von Ina Kertscher an der Musikhochschule Hannover ausgebildet. Seit 2022 ist er Student in der Violinklasse von Antje Weithaas an der HfM Hanns Eisler Berlin. Er nahm erfolgreich an Meisterkursen bei Viktor Tretjakov, Ana Chumacenco und Julia Fischer teil und trat mit renommierten Musiker:innen wie Mischa Maisky auf. 

Die Deutsche Stiftung Musikleben zeichnete ihn im Februar 2017 als jüngsten Preisträger des 25. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds aus und stellte ihm ein Instrument zur Verfügung, derzeit eine Violine von Giuseppe Ornati, Mailand 1924, aus dem Besitz der Bundesrepublik Deutschland. Im Mai 2017 eröffnete der junge Geiger das Festkonzert der Stiftung im Pierre Boulez Saal in Berlin, gefolgt von weiteren Auftritten, wie beispielsweise im Großen Saal der Elbphilharmonie. 2021 gewann er als jüngster Teilnehmer den zweiten Preis sowie mehrere Sonderpreise beim Odessa International Violin Competition und beim internationalen Viktor Tretjakov Violin Competition in Krasnojarsk. 2024 erspielte er sich beim Stuttgart international Violin Competition den Preis für die beste Interpretation des Auftragswerks. 

In seiner jungen Karriere konzertierte Pavlenko bereits mit namenhaften Orchestern, wie dem Göttinger Symphonieorchester, der Philharmonie Baden-Baden und dem Symphonieorchester Odessa. Er war zu Gast bei renommierten Festivals wie dem Beethovenfest in Bonn, dem Ludwigsburger Festspielen, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, der Musikwoche Hitzacker, dem Rheingau Musikfestival und spielte 2024 seine seine erste Solo-Tour in Japan. 

Seit 2024 ist er Stipendiat des Cusanuswerkes und seit 2025 ist er Stipendiat in der Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb des Deutschen Musikrats. 

 

Sonja Kowollik erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren und wurde im Alter von neun Jahren Jungstudentin in Münster bei Thomas Reckmann und Michael Keller. Anschließend wurde sie von Claudio Martínez Mehner und Nina Tichman in Köln, von Matti Raekallio in Helsinki und von Eldar Nebolsin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin ausgebildet. 

Sonja Kowollik wurde vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem GWK-Musikpreis 2021, dem Internationalen Bacewicz Preis 2022, dem Menahem Pressler Scholarship des Oxford Piano Festivals 2023 und dem dritten Preis und einem Sonderpreis für die beste Aufführung eines zeitgenössischen Werkes bei der International Piano Competition Domenico Scarlatti 2025. Als begeisterte und gefragte Kammermusikerin wurde die Pianistin u. a. mit dem Beethoven Bonnensis Preis und dem ersten Preis des Kammermusikwettbewerbs der Musikhochschule Münster ausgezeichnet. 

Sie wurde eingeladen zu Auftritten beim Beethovenfest Bonn, dem Encuentro de Santander, dem Schleswig-Holstein Musik Festival sowie in der Kölner Philharmonie, der Laeiszhalle Hamburg, der Tonhalle Düsseldorf, dem Penderecki European Centre for Music, der Oppelner Philharmonie, der Harmony Hall Kawagoe und auf Schloss Bellevue. Gefördert wurde Sonja Kowwolik durch die Jürgen-Ponto-Stiftung, die Reinhard-Lüttmann-Stiftung, den Club Soroptimist International Münster, die Theodor Cordes-Stiftung und die Deutsche Stiftung Musikleben. Sie ist Stipendiatin der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein.

 

Webseite der Künstlerin: www.sonjakowollik.com 


Dieses Konzert wird unterstützt durch die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb des Deutschen Musikrates und die GVL.