Sinfonietta Köln

Orchesterkonzert

Sonntag, 21. April 2024

19.30 Uhr, Bürgerhaus Telgte

Bassfeld 9 / 48291 Telgte

 

Sinfonietta Köln

Dirigent: Cornelius Frowein

Solist: Hok-Chun Chung – Klavier

Konzertkarten

Vorverkauf: 18,00 €

Abendkasse: 20,00 €

Studenten/Auszubildende: 5,00 €

Schwerbehinderte: 16,00 €

Eintritt für Schüler in Begleitung Erwachsener frei

Kammerorchester Sinfonietta Köln
Kammerorchester Sinfonietta Köln
Hok-Chun Chung - Klavier
Hok-Chun Chung - Klavier

Programm

 

Franz Schubert: Fünf Deutsche Tänze D 90

Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester C-Dur KV 415

Manuel de Falla: 7 Canciones populares (Bearbeitung für Streichorchester von Cornelius Frowein)

Joaquin Turina: Rapsodia sinfonica op. 66 für Klavier und Streichorchester

Der Pianist Hok Chun Chung wurde 1994 in Hong Kong geboren. Er erhielt mit neun Jahren seinen ersten Klavierunterricht und spielte schon nach wenigen Monaten sein erstes Konzert. 2008 wurde er zum Junior Music Program der Hong Kong Academy for Performing Arts zugelassen und studierte Klavier bei Professor Gabriel Kwok. Er war der erste Pianist in Hong Kong, der 2012 das ABRSM-Stipendium erhielt, als er sein Bachelor-Studium in HKAPA begann. Zuletzt studiert er bei Professor Fabio Bidini an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Konzertreisen führten Hok Chun Chung nach Großbritannien, Deutschland, Italien, Österreich, China, Hong Kong, Singapur, Neuseeland und in die U.S.A.. Er ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe. So erhielt er u. a. den 3. Preis beim 2019 Singapore International Piano Competition, den 2. Preis beim 20. “Maria Giubilei” International Piano Competition in Italien sowie den 1. Preis beim Karlrobert Kreiten Wettbewerb 2020. Hok Chun Chung ist außerdem Stipendiat der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung.

 

Das Kammerorchester Sinfonietta Köln, gegründet 1984, gehört heute zu den profiliertesten Ensembles seiner Art. Insbesondere mit Interpretationen der Musik Mozarts und seiner Zeitgenossen beschreitet die Sinfonietta Köln unter der Leitung von Cornelius Frowein einen von der Kritik vielfach beachteten „aufregend neuartigen Weg“ (W.E.v.Lewinski, Wiesbadener Tageblatt). Ein Interpretationsansatz, der die im allgemeinen viel zu wenig bekannte musikalische Ästhetik der Zeit in den Vordergrund rückt, sowie die Umsetzung historischer Spielweisen auf modernes Instrumentarium führen zu einem „Musizieren von buchstäblich konkurrenzloser Präsenz und Intensität“ (Ingo Harden, Der Musikmarkt).

 

Gleichwohl vermeidet das Ensemble jede Einseitigkeit. Zum Repertoire gehören die großen Werke der Romantik ebenso wie Musik des 20. Jahrhunderts. Die Sinfonietta Köln erteilte mehrfach Kompositionsaufträge und bringt immer wieder Werke zur Uraufführung. Diese Vielseitigkeit des Repertoires ist durch zahlreiche Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen mit Werken von M.G.Monn, J.Haydn, W.A.Mozart, F. Mendelssohn, N.W.Gade, O.Respighi, F.W.Hans dokumentiert. In der Arbeit der Sinfonietta Köln vereinigen sich die Qualitäten eines Kammermusikensembles mit denen eines großen Orchesters. „Kammermusikalische Klangsinnlichkeit und feinste Phrasierung“ (Rhein Zeitung) werden dabei von der Kritik ebenso hervorgehoben wie „mitreißende Klangfülle und große sinfonische Geste“ (Westfälische Rundschau) sowie „intensiv ausgekosteter Schönklang“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Die Sinfonietta Köln ist regelmäßig zu Gast bei namhaften Festivals – darunter Schwetzinger Festspiele, Mozartfest Würzburg, Augsburger Mozartsommer, Flandern Festival, Stagione Estiva Parma. Zahlreiche Auslandsgastspiele führten das Ensemble unter anderem nach Rom, Neapel, Monte Carlo, Moskau, Shanghai und Hangzhou.

 

Cornelius Frowein, 1957 in Frankfurt/Main geboren, studierte zunächst Klavier bei Günter Ludwig und Kammermusik bei Mitgliedern des Amadeus Quartetts an der Musikhochschule Köln. Es folgten weitere Studien auf den Gebieten Dirigieren, Liedbegleitung, Cembalo sowie Musikwissenschaft und Philosophie. Während der ersten Jahre seiner Konzerttätigkeit konzentrierte sich Cornelius Frowein zunächst ganz auf das Klavier, später auch Cembalo, gastierte in zahlreichen deutschen Städten, in Österreich, Italien, Slowenien, England, spielte Aufnahmen für deutsche, italienische und slowenische Rundfunksender ein und wirkte bei CD-Produktionen mit. Seit Beginn der 90er Jahre rückte jedoch mehr und mehr das Dirigieren in den Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit, wobei die Interpretation von Musik des 18. Jahrhunderts – insbesondere Mozart und seine Zeitgenossen – eine zentrale Rolle spielt. Ausgehend von intensiven Studien der Ästhetik und Aufführungspraxis dieser Musik entwickelte Frowein einen Interpretationsansatz, der die Erkenntnisse der aktuellen Forschung mit den Bedingungen moderner Orchester und Konzertsäle vereint. Gleichwohl ist er auch ein Förderer der zeitgenössischen Musik, der mehrfach Kompositionsaufträge erteilte und Werke zur Uraufführung brachte.

 

Die Sinfonietta Köln unter Cornelius Frowein war bereits mehrfach im Bürgerhaus zu Gast und wurde auf besonderen Wusch des Publikums erneut nach Telgte eingeladen.

 

www.sinfonietta-koeln.de


Dieses Konzert wird gefördert durch die Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung.